Es knirscht unter meinen Füßen. Ein Glücksgefühl breitet sich aus. Mit meinem Mann und Freunden laufe ich durch den Schnee. Durch unberührte Schneewege in Friedensau. Wie dankbar bin ich für den Augenblick.
Wohnungswechsel. Dienstwechsel. Jahreswechsel. Tapetenwechsel. 2025 ist rückblickend mein Wechsel-Jahr. Und nein, ich muss nicht über Wechseljahre klagen. Müde bin ich. Am Ende der Wechsel des Jahres ist das kein Wunder. 2025 war schon ganz schön verrückt.
„Bei uns sind die dienstlichen Weihnachtsplanungen auch schon sehr konkret“, schrieb ich gestern Abend in einen Chat. Und genauer genommen, gehen die Planungen schon viel weiter: ich plane für das 1. Halbjahr und darüber hinaus sehr konkrete Termine und Gottesdienste, schreibe zur Jahreslosung, bin als Pastorin mal wieder gedanklich voraus. Gleichzeitig darf ich Gemeinde anleiten, die Gegenwart Gottes im Hier und Jetzt zu feiern. Manchmal eine echte Herausforderung.
„Wie geht hören?“ fragte mein Mann mich heute morgen – dabei leben wir beide doch sehr mit den Ohren, hören, hören hin, und können gut schweigen. Nicht nur von dem, was wir gehört haben. Wir lieben beide die Ruhe, die Stille, das Hören.
Wir stehen in der Kirche. Singen um Frieden. Wir applaudieren. Lange stehen die Besucher am Vorabend des 3. Oktober in der St. Trinitatis Kirche in Genthin und wir mit ihnen.
Auf dem Tisch liegen sie, die Puzzleteile der Hofkirche. So genau weiß keiner, wie dieses Puzzle mit 500 Teilen an dem Tag in die Hofkirche kam. Wer hat es mitgebracht oder rausgeholt?