Eine kleine süße Hommage an Claudia, die aus einer digitalen Schublade aus 2021 wieder ans Licht kam.
Was habe ich nicht alles von dir gelernt, Claudia...
Teelöffel mit Loch eignen sich nicht als Heroinbesteck. Aber für Honig funktioneren sie dennoch - oder Zuckerrübensirup .
Und beides - Honig und Sirup isst du so gerne.
Ich als Berliner ja nicht... jedenfalls nicht zum Frühstück - weil man dann den ganzen Tag klebrige Finger hat.
Und da fällt mir noch der Vers und ein Lied ein (so siebziger Jahre.... )
Nachtrag:
Gestern, also am 19. 6. 2026, waren wir in einem Vortrag über die "Erwählung Israels". Prof. Dr. Deborah Storek, Alttestamentlerin an der Theologischen Hochschule Elstal, eröffnete uns spannende Perspektiven zum Thema Israel. Ausgehend von Röm. 11,2: "Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat," beleuchtete sie die Bedeutung der Erwählung Israels.
Erwählung - im Verständnis des Alten Testaments, sei nicht ein Status des Besonderen, der Exklusivität. Überall dort, wo das AT von der Erwählung Israels spricht, wird betont, dass Gott ein Gott der ganzen Welt sei und eben kein lokaler Gott eines unbedeutenden kleinen Volkes. Die Erwählung ist ein Akt der Liebe, nicht der Leistung oder besonderen Merkmale. Aus dieser Grundhaltung verstehen Juden ihre Erwählung und wird auch ihre Haltung zum Gesetz geprägt - nicht als zu erbringende Leistung, sondern als dankbarer Ausdruck der Beziehung, in der sie aufgrund der Erwählung stehen.
Von daher ist wohl auch der Vergleich des Gesetzes mit Gold und mit Honig in Psalm 19 zu verstehen, auf dem das oben verlinkte Lied basiert. Quasi Liebesgeflüster zwischen Mensch und Gott. Gefällt mir.